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Auf dem Bild ist ein Mädchen zu sehen, dass sich des Lärms wegen die Ohren zuhält.
Foto: Umweltbundesamt/De...

Internationaler Tag gegen Lärm

Der nächste Tag gegen Lärm - der International Noise Awareness Day 2010 - wird am 28. April 2010 stattfinden. Jede und Jeder kann täglich selbst einen Beitrag zu einer ruhigeren Umwelt leisten!

Nach Verkehrslärm (Straßen-, Schienen- oder Flugverkehr) werden Nachbarinnen und Nachbarn am häufigsten als Lärmquelle angeführt. Aber auch im Rahmen des persönlichen Mobilitätsverhaltens gibt es ausreichend Möglichkeiten, Lärm und den Ausstoß von Luftschadstoffen zu verringern, z.B. durch die Wahl des Verkehrsmittels oder die Fahrweise.
 
Am Tag gegen Lärm sollen alle, denen Ruhe genießen und ruhig schlafen können ein Anliegen ist, laut auf die von vielen unterschätzte Gefahr Lärm hinweisen!
 

Weshalb ein Tag gegen Lärm?
 
Seit 1995 findet jedes Jahr der vom Verband der Gehörgeschädigten (League for the Hard of Hearing) initiierte "International Noise Awareness Day", der Tag gegen Lärm, statt. Mit dem Tag gegen Lärm soll auf Lärm als Umweltthema aufmerksam gemacht werden.Lärm kann nicht nur lästig sein sondern auch die Gesundheit schädigen. Eine Hörschädigung tritt im Allgemeinen erst ein, wenn man regelmäßig hohen Lärmbelastungen ausgesetzt ist. Aber auch andere Gesundheitsauswirkungen können - bereits bei niedrigeren Pegeln - von Lärm hervorgerufen werden. Lärm verursacht Stress, stört den Schlaf, beeinträchtigt Konzentration und Kommunikation und kann bei Kindern zu einem verringerten Lernvermögen führen. Die Wirkung hängt nicht nur von der Lautstärke ab. Auch die Art des Lärms und die Einstellung des Betroffenen spielen eine Rolle. 
  
In Österreich werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Belastung zu verringern. Mit den Umgebungslärmkarten und den darauf aufbauenden Aktionsplänen wird nicht nur aufgezeigt, wo es laut ist und ob etwas getan werden muss. Langfristig gesehen stellen sie einen wichtigen Beitrag zu einer vorausschauenden Planung dar - damit viele Lärmprobleme gar nicht erst auftreten.
 
Lärm entsteht aber nicht von alleine – von Lärm Betroffene sind auch oft Verursacher. Das alltägliche persönliche Verhalten kann dazu beitragen, Lärm zu vermeiden oder zu verringern.
 
Darum: Versuchen Sie auch selbst jeden Tagen zu einem „Tag gegen Lärm“ zu machen!
Was kann ich tun?
 

Links zum Thema
 
www.laermmachtkrank.at
www.hoerstadt.at
 
League for the Hard of Hearing
Tag gegen Lärm - Deutschland
Österreichischer Arbeitsring für Lärmbekämpfung
Deutsche Gesellschaft für Akustik
Schweizerische Gesellschaft für Akustik

15.04.2010, Lebensministerium V/5