Lärm ist nicht gleich Lärm
Schall breitet sich als Luftdruckschwankung im Raum aus und ist das Bindeglied zwischen Geräuschquelle und Gehör. Schall wird dann als Geräusch bezeichnet, wenn er aus einer Vielzahl von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz besteht.
Das menschliche Gehör wandelt diese Luftdruckschwankungen in eine Sinneswahrnehmung um.Intensität und Frequenzzusammensetzung eines Geräusches können, wie etwa das von einem Transformator abgestrahlte Geräusch, zeitlich konstant sein oder, wie das Geräusch neben einer Bahnstrecke, über die Zeit stark schwanken.
Lärm hängt von vielen Faktoren ab
Schall kann gemessen werden, Lärm nicht. Die subjektive Wahrnehmung von Lärm wird von physiologischen, psychologischen und sozialen Faktoren bestimmt:
- vom Geräusch selbst, d. h. von seinen physikalischen Eigenschaften, wie z. B. Frequenz, Schalldruckpegel und Zeitverlauf des Geräusches;
- von der Person, die dem Geräusch ausgesetzt ist, mit ihren persönlichen Einstellungen zu Schallquelle und Geräusch, ihrem Befinden und ihrer Tätigkeit;
- von der Situation, d. h. von Ort und Zeitpunkt des auftretenden Geräusches.
27.08.2007, Lebensministerium V/5


