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In der Abbildung werden verschiedene Situationen als Beispiel für die verschiedenen Schalldruckpegel angeführt. <br/>  <br/> Bei 0 Dezibel ist die Hörschwelle.<br/> Bei 80 bis 90 Dezibel besteht Gefährdung des Gehörs bei Dauerbelastung.<br/> Bei 130 Dezibel ist die Schmerzschwelle.<br/>  <br/> Im Bereich um 10 Dezibel ist Schneefall.<br/> Im Bereich um 20 Dezibel ist leichter Wind oder das Ticken einer Taschenuhr.<br/> Im Bereich um 30 Dezibel ist Flüstern.<br/> Im Bereich um 40 Dezibel ist ein Kühlschrank.<br/> Im Bereich um 50 Dezibel ist ein ruhiger Bach oder Fluss oder ein leises Gespräch.<br/> Im Bereich um 60 Dezibel ist ein normales Gespräch.<br/> Im Bereich um 70 Dezibel ist ein lautes Gespräch oder ein Rasenmäher in 7 Metern Entfernung.<br/> Im Bereich um 80 Dezibel ist laute Radiomusik oder starker Straßenverkehr.<br/> Im Bereich um 90 Dezibel ist ein Presslufthammer in 7 Metern Entfernung oder ein schwerer LKW in 5 Metern Entfernung.<br/> Im Bereich um 100 Dezibel ist eine Diskothek (innen).<br/> Im Bereich um 110 Dezibel ist ein Propellerflugzeug in 7 Metern Entfernung.<br/> Im Bereich um 120 Dezibel ist ein Verkehrsflugzeug in 7 Metern Entfernung.<br/>  
Foto: Lautschrif...

Lärm ist nicht gleich Lärm

Schall breitet sich als Luftdruckschwankung im Raum aus und ist das Bindeglied zwischen Geräuschquelle und Gehör. Schall wird dann als Geräusch bezeichnet, wenn er aus einer Vielzahl von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz besteht.

Das menschliche Gehör wandelt diese Luftdruckschwankungen in eine Sinneswahrnehmung um.
Intensität und Frequenzzusammensetzung eines Geräusches können, wie etwa das von einem Transformator abgestrahlte Geräusch, zeitlich konstant sein oder, wie das Geräusch neben einer Bahnstrecke, über die Zeit stark schwanken. 
 

Lärm hängt von vielen Faktoren ab
Schall kann gemessen werden, Lärm nicht. Die subjektive Wahrnehmung von Lärm wird von physiologischen, psychologischen und sozialen Faktoren bestimmt: 

  1. vom Geräusch selbst, d. h. von seinen physikalischen Eigenschaften, wie z. B. Frequenz, Schalldruckpegel und Zeitverlauf des Geräusches;
  2. von der Person, die dem Geräusch ausgesetzt ist, mit ihren persönlichen Einstellungen zu Schallquelle und Geräusch, ihrem Befinden und ihrer Tätigkeit;
  3. von der Situation, d. h. von Ort und Zeitpunkt des auftretenden Geräusches. 
Eine Vielzahl von Faktoren spielt eine Rolle, ob ein Geräusch als störend oder angenehm empfunden wird. Diese Tatsache macht einerseits eine objektive Beschreibung der Störwirkung schwierig und andererseits auch die Lärmbekämpfung.

27.08.2007, Lebensministerium V/5