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Im Diagramm wird dargestellt, dass ausgehend von den Umwelteinflüssen (insbesondere Geräusche, aber auch nicht näher spezifizierte andere Umwelteinflüsse) eine Wahrnehmung über ein Sinnesorgan (insbesondere das Ohr, aber auch die übrigen Sinnesorgane, wenn es sich um andere Umwelteinflüsse handelt) stattfindet.<br/>  <br/> Durch das Bewusstsein werden die wahrgenommenen Informationen bewertet, abhängig von Geschlecht, Tageszeit, Erfahrung, Alter, Motivation, Umgebung, Tätigkeit, Erziehung, Erlebnisse, Stimmungslage, Einstellungen usw.<br/>  <br/> Im Lauf des Wirkungsprozesses wird so aus der (physikalischen) objektiven Größe eine subjektive Empfindung.
Foto: Handbuch Umgebungs...

Lärmwirkung

Das Ohr ist das empfindlichste Sinnesorgan und verbindet den Menschen unmittelbar mit der Umwelt. Jedes Geräusch wird registriert und sofort an das Gehirn weitergeleitet. Erst dort wird entschieden, ob es Gefahr bedeutet oder nicht.

Daher lässt sich das Hören auch nicht abschalten. Auch nicht in der Nacht, da stören und belasten bereits geringere Lärmpegel als tagsüber.
 
Lärm ist ein Zeichen für Gefahr und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Unseren Vorfahren diente das als Vorbereitung zur Verteidigung oder Flucht. Der erzeugte Stress bewirkt eine Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems, Erhöhung der Pulsfrequenz, Anspannung der Muskeln sowie eine Beschleunigung der Atmung. Begleitet werden diese Reaktionen durch eine verstärkte Ausschüttung von Stresshormonen. Im Alltag nutzt diese Tatsache beim Einsatz von Sirenen und Hupen. Diese Signale sollen und müssen alarmieren. Viele Geräusche haben diese Funktion allerdings nicht und belasten dennoch den Körper.

28.08.2007, Lebensministerium V/5