Lärmschutz an Schienenstrecken
Für die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen entlang der bestehenden Schieneninfrastruktur wurde 1993 der Schienenlärmkataster erstellt.
Im Zeitraum von 1993 bis Ende 2004 wurden im Rahmen der Bestandsstreckensanierung entlang österreichischer Eisenbahnstrecken Lärmschutzmaßnahmen – Wände, Wälle und Sockel – mit einer Ansichtsfläche von rund 787.000 m² errichtet. Das zwischen Bund, Ländern und Gemeinden vereinbarte Investitionsvolumen für bereits geplante oder durchgeführte Maßnahmen betrug im selben Zeitraum österreichweit rund 317 Millionen Euro. Im Zuge des Neu- oder Ausbaus von Bahnstrecken wurden bereits Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von mehr als 468.000 m² errichtet.Erhaltungsmaßnahmen wie das Schleifen von Schienen, das auf etwa 500 km pro Jahr erfolgt, tragen ebenfalls zu einer Verringerung der Lärmbelastung bei. Zur Verringerung des Lärms, der durch Schienenverkehr entsteht, setzen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) über die baulichen Maßnahmen im Rahmen der Bestandssanierung hinaus weitere Initiativen.
28.08.2007, Lebensministerium V/5


