Lärmschutz im Straßennetz - Ausgaben 2010

Für die lärmtechnische Sanierung des bestehenden Straßennetzes werden jedes Jahr hohe Aufwendungen getätigt.

Die Maßnahmen werden von den jeweiligen für die Straße zuständigen Behörden gesetzt.

Im Jahr 2010 wurden rund 60 Millionen Euro in die akustische Sanierung des österreichischen Bestandsnetzes investiert. Der Großteil der Kosten fiel dabei mit 85% im Autobahn- und Schnellstraßennetz an.

Insgesamt werden 96% des Geldes für aktive Maßnahmen wie Lärmschutzwände oder -wälle ausgegeben, mit welchen auch der Freiraum geschützt wird. Rund 4% fließen in die Förderung von Lärmschutzfenstern, -türen oder Schalldämmlüftern.

Die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen entlang des bestehenden Autobahn- und Schnellstraßennetzes ist in einer Dienstanweisung geregelt.

Bei der Errichtung neuer Strecken im österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz werden laut Asfinag bereits ca. 20–30 % des Gesamtbauvolumens für Lärm- und Umweltschutz veranschlagt.

Veröffentlicht am 15.09.2016