Grundlagen

Verursacht wird der Lärm vor allem durch das Triebwerk und Luftverwirbelungen am Flugzeugrumpf.

Beim Starten dominiert der Triebwerkslärm, beim Landen überwiegt das durch das Fahrwerk und die ausgefahrenen Landeklappen verursachte aerodynamische Geräusch. Die Größe eines Flugzeugs ist für die aerodynamische Komponente entscheidend.

Wie laut ein Flugzeug sein darf, ist im Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt, Anhang 16 Volume I geregelt. Flugzeuge, die den sogenannten "Kapitel 2"-Grenzwerten entsprechen, dürfen seit dem 1. April 2002 innerhalb der EU gar nicht mehr starten und landen. Flugzeuge, die auf Österreichs Flughäfen landen oder starten wollen, müssen daher mindestens dem "Kapitel 3"-Standard entsprechen. Alle ab dem 1. Jänner 2006 neu zugelassenen Flugzeuge müssen bereits die "Kapitel-4"-Grenzwerte einhalten, die um durchschnittlich rund 3 dB niedriger sind.

Jeder Flughafen verfügt über genau festgelegte An- und Abflugrouten. Welche Route von einem Piloten dann letztendlich zu fliegen ist wird durch die Flugsicherung festgelegt. In Österreich ist das die Austro Control (ACG).

Informationen über die für den Flugverkehr zuständigen Behörden finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie.

Veröffentlicht am 15.09.2016