Förderprogramme

Der wirksamste Lärmschutz ist die Lärmvermeidung. Bereits in der örtlichen Raumplanung können wesentliche Prinzipien des Lärmschutzes berücksichtigt und angewendet werden. Mögliche Konflikte können damit vermieden werden, noch bevor sie entstehen.
 

Wenn Lärm entsteht, setzt technischer Lärmschutz am besten an der Quelle an. Zum Beispiel wurden die erlaubten Grenzwerte für Kfz und für Reifen in der Vergangenheit wiederholt abgesenkt. Zusätzlich können Maßnahmen gesetzt werden, die den Verkehr lenken oder beschränken. Dazu zählen Nachtfahr- oder Wochenendfahrverbote, Tempolimits, Verkehrsverlagerungen, Zufahrtsbeschränkungen, Parkraumoptimierung und die Verlagerung auf öffentliche Verkehrsmittel. Ein großes Potential für den Schutz vor Verkehrslärm liegt in der Verminderung der gefahrenen Geschwindigkeiten.

Kann Lärm nicht vermieden werden, so besteht oft die Möglichkeit, den Lärm durch Maßnahmen entlang der Verkehrswege an der Ausbreitung zu hindern. Die Wirkung von Lärmschutzwänden oder -wällen ist umso effektiver, je näher sie sich an der Quelle befinden. Einhausungen einzelner Streckenabschnitte schirmen den Lärm direkt am Ort des Entstehens ab, sind jedoch sehr kostspielig.

Sind oben genannte Maßnahmen nicht realisierbar oder zu teuer bleibt oft nur der Einbau von Lärmschutzfenstern. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Förderung, Freiräume wie z. B. Gärten bleiben aber ungeschützt.

nähere Informationen zu Lärmschutzfenstern