Tag gegen Lärm

Der nächste internationale Tag gegen Lärm findet am 25. April 2018 statt.

Jede und Jeder kann täglich selbst einen Beitrag zu einer ruhigeren Umwelt leisten!

Ist Ihre Wohnumgebung lärmbelastet? Entlang der stark befahrenen Verkehrsachsen und im Bereich der großen Ballungsräume gibt es Karten, die die errechnete Lärmbelastung darstellen. Zahlreiche weitere Informationen zum Thema Lärmschutz in Österreich stehen auf der Informationsplattform laerminfo.at zur Verfügung.

Nach Verkehrslärm (Straßen-, Schienen- oder Flugverkehr) werden Nachbarinnen und Nachbarn am häufigsten als Lärmquelle angeführt. Im Rahmen des persönlichen Mobilitätsverhaltens gibt es viele Möglichkeiten, Lärm und den Ausstoß von Luftschadstoffen zu verringern, z.B. durch die Wahl des Verkehrsmittels oder die Fahrweise.

 

Rückblick: Veranstaltungen am Tag gegen Lärm 2017

 

Weshalb ein Tag gegen Lärm?

Am Tag gegen Lärm sollen alle, denen Ruhe genießen und ruhig schlafen können ein Anliegen ist, laut auf die von vielen unterschätzte Gefahr Lärm hinweisen!


Seit 1995 findet jedes Jahr der vom Verband der Gehörgeschädigten (League for the Hard of Hearing) initiierte "International Noise Awareness Day", der Tag gegen Lärm, statt. Mit dem Tag gegen Lärm soll auf Lärm als Umweltthema aufmerksam gemacht werden. Lärm kann nicht nur lästig sein sondern auch die Gesundheit schädigen. Eine Hörschädigung tritt im Allgemeinen erst ein, wenn man regelmäßig hohen Lärmbelastungen ausgesetzt ist. Aber auch andere Gesundheitsauswirkungen können - bereits bei niedrigeren Pegeln - von Lärm hervorgerufen werden. Lärm verursacht Stress, stört den Schlaf und beeinträchtigt Konzentration und Kommunikation. Die Wirkung hängt nicht nur von der Lautstärke ab. Auch die Art des Lärms und die Einstellung des Betroffenen spielen eine Rolle.

In Österreich werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Umgebungslärmbelastung zu verringern. Mit den Umgebungslärmkarten und den darauf aufbauenden Aktionsplänen wird nicht nur aufgezeigt, wo es laut ist und ob etwas getan werden muss. Langfristig gesehen stellen sie einen wichtigen Beitrag zu einer vorausschauenden Planung dar - damit viele Lärmprobleme gar nicht erst auftreten.


Lärm entsteht aber nicht von alleine – von Lärm Betroffene sind auch oft Verursacher. Das alltägliche persönliche Verhalten kann dazu beitragen, Lärm zu vermeiden oder zu verringern.

Darum: Versuchen Sie auch selbst jeden Tag zu einem "Tag gegen Lärm" zu machen! 

 

Rückblick

Tag gegen Lärm 2016

Tag gegen Lärm 2015

 

Veröffentlicht am 15.09.2016